Vorbeugung und Nachsorge

Der Wert von Vorbeugung und Nachsorge

Die Entstehung einer Herzinsuffizienz hängt eng mit dem eigenen Lebensstil zusammen. Aber auch der weitere Krankheitsverlauf lässt sich durch das Verhalten beeinflussen. Ein gutes Krankheitsmanagement ist dabei mitentscheidend für den Erfolg der Therapie.

Moderater, aber regelmäßiger Sport: Auch wenn das Herz schwächer ist, steigert er nachweislich die Lebensqualität. Foto: Kzenon/Fotolia
Fotos eines etwas älteren Paars beim Fahrradfahren

Wie bei vielen anderen Herzkrankheiten auch hängt die Entstehung einer Herzinsuffizienz eng mit dem eigenen Lebensstil zusammen. Wer auf ein normales Körpergewicht und regelmäßige Bewegung achtet, nicht raucht und nur moderat viel Alkohol trinkt und zudem viel Obst, Gemüse und ballaststoffreiche Kost verzehrt, ist zumindest teilweise vor Herzschwäche geschützt.

Doch auch wenn sich die Erkrankung einmal eingestellt hat, lässt sich ihr Verlauf durch das tägliche Verhalten günstig beeinflussen. Eine große Rolle spielt dabei eine moderate, aber regelmäßige körperliche Aktivität. Während früher geglaubt wurde, Menschen mit Herzschwäche sollten sich schonen, weiß man heute, dass ihre Lebensqualität steigt und sich möglicherweise sogar die Lebenserwartung erhöht, wenn sie in Bewegung bleiben. Jeder Einzelne selbst kann hier viel für sich tun.

Darüber hinaus ist klar, dass die dauerhafte Behandlung einer chronischen Herzschwäche eines guten Krankheitsmanagements bedarf. Es umfasst beispielsweise die tägliche Kontrolle des Körpergewichts durch den Patienten zur Überprüfung und optimalen Einstellung der Therapie, aber genauso eine sorgfältige und individuell abgestimmte Betreuung durch die behandelnden Ärzte.

Grundsätzlich profitieren Herzschwäche-Patienten von einer jährlichen Impfung gegen Grippe. Der Impfschutz hilft Infektionen zu vermeiden und kann dadurch einer zusätzlichen Belastung des Herzens mit akuter Verschlimmerung der Erkrankung vorbeugen.