An Studien teilnehmen

Nicht mehr rekrutierende und abgeschlossene Studien

Nicht mehr rekrutierende Studien befinden sich z.B. in der Nachbeobachtungsphase, sie sind noch nicht vollständig abgeschlossen, nehmen jedoch keine neue Patientinnen und Patienten mehr auf.

Telemedizinische Versorgung

Telemedizinische Versorgung

CardioBBEAT-Studie

Hintergrund
Die telemedizinische Betreuung von Patienten in ihrem häuslichen Umfeld kann die Versorgung verbessern und möglicherweise die Krankheitskosten senken.
Zielsetzung
Geprüft wird der gesundheitswirtschaftliche Nutzen eines Telemonitoring-Systems bei der Patientenversorgung.
Ablauf
Alle Patienten erhalten eine medizinische Versorgung nach neuestem Stand. Zusätzlich misst die Hälfte der Patienten regelmäßig z. B. Blutdruck und Körpergewicht mit speziellen Messgeräten, die die Daten automatisch von zu Hause aus an die zuständige Klinik übermitteln. Dadurch lassen sich Verschlechterungen des Gesundheitszustandes umgehend erkennen. Die einfache Bedienung des Systems über das Fernsehgerät erlaubt auch älteren Patienten die Teilnahme an der Studie.

Klinische
Studienzentren

Berlin, Rüdersdorf bei Berlin, Hamburg, Essen, München, Würzburg
TeilnehmerPatienten mit chronischer Herzinsuffizienz, die in regionaler Nähe zu einem der klinischen Studienzentren wohnen und in den zurückliegenden 12 Monaten wegen Herzschwäche im Krankenhaus behandelt wurden.
Kontakt
am DZHI
Porträtfoto von Gabi HartnerGabi Hartner
Tel.: (0931) 201-46346
Zuständiger ArztPorträtfoto von Prof. Dr. Stefan StörkProf. Dr. Stefan Störk
Tel.: (0931) 201-46362
E-Mail: stoerk_s@ukw.de
Weitere Infos

Info-Flyer für Patienten
Studien-Webseite

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Internetgestützte Versorgung von Patienten mit Defibrillator

ICD-Forum/Profil (Rekrutierung abgeschlossen, Studienvisiten laufen noch)

HintergrundPatienten mit einem eingepflanzten Defibrillator (ICD) erfahren nicht selten Gefühle von Angst und Depression und haben mitunter eine reduzierte Lebensqualität, obwohl sie den ICD als „Lebensretter“ grundsätzlich positiv erleben. Es ist unklar, ob psychosoziale Unterstützung über das Internet ausreicht, um Patienten zu helfen, mit Ihren Befürchtungen und Belastungen besser umzugehen. Ebenso ist kaum erforscht, wie sich psychosoziale  Belastungsfaktoren über längere Zeiträume nach der ICD-Implantation entwickeln.
Zielsetzung

Geprüft wird der Nutzen eines internetbasierten psychosozialen Präventionsprogramms, um Ängste und Depressionen bei ICD-Trägern abzubauen und ihre Lebensqualität zu steigern. In der Teilstudie ICD-Profil soll zudem geklärt werden, ob sich typische Verläufe mit einer besonders guten oder besonders ungünstigen Entwicklung identifizieren lassen und welche Faktoren möglicherweise als Frühwarnindikatoren für solche Verläufe geeignet sind. 
Bei Interesse an einer Teilnahme informieren Sie sich bitte auf der Studien-Website oder nehmen Sie direkt Kontakt zu uns auf.

StudienzentrenVerschiedene Zentren in Deutschland
Kontakt
am DZHI

                           
                         
               Denise Yilmaz
               Tel. (0931) 201-46385
               E-Mail            

Projekt-koordinatorDr. Stefan Schulz
Tel.: (0931) 31-80184
E-Mail: Schulz@psychologie.uni-wuerzburg.de
Weitere InfosStudien-Webseite

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Herz und Hirn

Cognition.Matters-HF-Studie (Rekrutierung abgeschlossen, Studienvisiten laufen noch)

Hintergrund

Eine chronische Herzinsuffizienz kann mit geistigen Beeinträchtigungen einhergehen. Mögliche Ursachen dafür sind Schlaganfälle, aber auch schleichende Veränderungen der Hirnfunktion.

Zielsetzung

Die bislang wenig erforschten Zusammenhänge sollen besser aufgeklärt werden, um neue Ansätze der Behandlung und Prävention zu entwickeln.

Ablauf

Bei der Studie werden unter anderem neuropsychologische Tests durchgeführt und Aufnahmen des Gehirns mittels Magnetresonanztomographie (MRT) erstellt. Eine zusätzliche Medikamentengabe erfolgt nicht.

Studienzentrum

Uniklinikum Würzburg

Teilnehmer

Patienten, bei denen die Diagnose einer Herzinsuffizienz mindestens ein Jahr und höchstens 15 Jahre zurückliegt.

Kontakt

Conny Richter
Tel.: (0931) 201-46301
E-Mail
Zuständige ÄrztePorträtfoto von Prof. Dr. Guido Stoll

Prof. Dr. Guido Stoll (Neurologie)

 

Dr. Anna Frey (Kardiologie)

Weitere Infos

Info-Flyer für Patienten

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Depression und Herzinsuffizienz

Depression und Herzinsuffizienz

MOOD-HF-Studie (Rekrutierung abgeschlossen)

Hintergrund
Patienten mit Herzinsuffizienz leiden häufig an Depressionen. Diese wirken sich ihrerseits ungünstig auf die Herzfunktion aus.
Zielsetzung
Geklärt werden soll, ob bestimmte Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) den Krankheitsverlauf bei Patienten mit Herzinsuffizienz und Depression positiv beeinflussen.

Ablauf

Zusätzlich zur üblichen Behandlung erhält ein Teil der Patienten das (bereits zugelassene) Antidepressivum Escitalopram, ein anderer Teil (Vergleichsgruppe) erhält ein Placebo.

Studienzentren

Unterschiedliche Kliniken bundesweit
TeilnehmerPatienten mit einer chronischen Auswurfschwäche des Herzens (systolische Herzinsuffizienz) und Depression
Kontakt
am DZHI
Porträtfoto von Elisabeth Schupfner
Elisabeth Schupfner
Tel.: (0931) 201-46345
E-Mail
Zuständige ÄrztinPorträtfoto von Prof. Dr. Christiane Angermann

Prof. Dr. Christiane Angermann
Tel.: (0931) 201-46360
E-Mail: Angermann_C@klinik.uni-wuerzburg.de

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Herzinsuffizienz und Schlafapnoe

SERVE-HF-Studie (Rekrutierung abgeschlossen)

Hintergrund
Bei Menschen mit Herzinsuffizienz treten mitunter nächtliche Atmungsstörungen auf, die mit Atemaussetzern während des Schlafes verbunden sind (Schlafapnoe-Syndrom) und sich negativ auf die Herzfunktion auswirken können.
Zielsetzung
Geklärt werden soll, ob eine bestimmte Form der Atemunterstützung (adaptive Servoventilation) den Krankheitsverlauf günstig beeinflusst und die Lebensqualität der Patienten steigert.
Ablauf
Alle Studienteilnehmer erhalten eine optimale medikamentöse Therapie. Die Hälfte der Patienten wird zusätzlich mittels adaptiver Servoventilation behandelt. Dazu tragen die Patienten nachts eine spezielle Atemmaske.

Studienzentren

Zahlreiche Zentren in Deutschland und in anderen europäischen Ländern sowie in Australien
TeilnehmerPatienten ab 22 Jahren mit chronischer Auswurfschwäche des Herzens (Auswurffraktion ≤ 45%) und vorwiegend zentraler Schlafapnoe
Kontakt
am DZHI
Porträtfoto von Christina KuhnChristina Kuhn
Tel.: (0931) 201-46385
E-Mail: Kuhn_C@klinik.uni-wuerzburg.de
Zuständige ÄrztinDr. Susanne Brenner
E-Mail: Brenner_S@klinik.uni-wuerzburg.de
Weitere InfosStudien-Webseite

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Herzmuskelschwäche und Autoantikörper

COR-1/02-Studie 

Hintergrund
Bei manchen Formen der Herzmuskelschwäche sind vermutlich sogenannte Autoantikörper (Anti-Beta-1-Rezeptor-Autoantikörper) an Krankheitsentstehung und -verlauf beteiligt. COR-1 ist ein neues Medikament, das diese Autoantikörper unschädlich machen kann.
Zielsetzung
Geprüft wird, ob COR-1 die Herzfunktion bei Patienten mit Herzschwäche verbessert.
Ablauf
Zusätzlich zur üblichen Behandlung erhält ein Teil der Patienten das neue Medikament COR-1, ein anderer Teil (Vergleichsgruppe) erhält ein Placebo.

Studienzentren

Verschiedene Universitätskliniken in Deutschland
TeilnehmerPatienten von 18 bis 75 Jahren mit einer bestimmten Herzmuskelerkrankung (dilatative Kardiomyopathie), bei denen sich Autoantikörper gegen die Beta-1-Rezeptoren im Blut finden.
KontaktPorträtfoto von Christina KuhnChristina Kuhn
Tel.: (0931) 201-46385
Porträtfoto von Daniela LeyhDaniela Leyh
Tel.: (0931) 201-46341
Zuständiger ArztPorträtfoto von Prof. Dr. Stefan Störk

Prof. Dr. Stefan Störk
Tel.: (0931) 201-46362
E-Mail: stoerk_s@klinik.uni-wuerzburg.de

Weitere InfosInfo-Flyer für Patienten

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Arterienverkalkung und Cholesterin

REVEAL-Studie (Rekrutierung abgeschlossen, Studienvisiten laufen noch)

Hintergrund
Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen im Zusammenhang mit einer Verkalkung der Blutgefäße (Arteriosklerose, Atherosklerose). Dabei spielt die Zusammensetzung verschiedener Cholesterin-Fraktionen im Blut eine wichtige Rolle für den Krankheitsprozess. Das neue Medikament Anacetrapib senkt das („schlechte“) LDL-Cholesterin und erhöht gleichzeitig das („gute“) HDL-Cholesterin.
Zielsetzung
Geklärt werden soll, ob sich mit der Substanz Anacetrapib bei Hochrisikopatienten beispielsweise Herzinfarkte und tödliche Komplikationen verhindern lassen.
Ablauf
Zusätzlich zur üblichen Behandlung erhält ein Teil der Patienten das neue Medikament Anacetrapib, ein anderer Teil (Vergleichsgruppe) erhält ein Placebo.

Studienzentren

Uniklinik Würzburg; zahlreiche weitere Kliniken in Deutschland und weltweit
TeilnehmerPatienten ab 50 Jahren, die bereits einen Herzinfarkt hatten, an Durchblutungsstörungen in Gehirn oder Extremitäten leiden oder einen Diabetes und eine koronare Herzkrankheit aufweisen.
Kontakt
am DZHI
Porträtfoto von Anja KnoppeAnja Knoppe
Tel.: (0931) 201-46342
E-Mail
Zuständige ÄrztinDr. Susanne Brenner

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Herzschwäche und Immunsystem

ETiCS-Studie und Faktor-XIII-Studie (Rekrutierung abgeschlossen, Studienvisiten laufen noch)

Hintergrund
Das Immunsystem und insbesondere sogenannte Autoantikörper gegen bestimmte Rezeptoren auf den Herzmuskelzellen sind bei manchen Formen der Herzschwäche vermutlich an Krankheitsentstehung und -verlauf beteiligt.
Zielsetzung
Die Rolle von Autoantikörpern bei Herzinsuffizienz soll besser aufgeklärt werden.
Ablauf
Die ETiCS- und die Faktor-XIII-Studie sind Beobachtungsstudien. Die Teilnehmer werden umfangreich kardiologisch untersucht (u.a. Cardio-MRT, Langzeit-EKG, Herzultraschall). Die Studiendauer beträgt ein Jahr.

Studienzentren

Uniklinik Würzburg sowie weitere Zentren in Deutschland, Italien und Schweden
TeilnehmerPatienten mit einem Herzinfarkt oder einer akuten Herzmuskelentzündung (Myokarditis), die stationär in den teilnehmenden Kliniken behandelt werden.
Kontakt
Porträtfoto von Daniela LeyhDaniela Leyh
Tel.: (0931) 201-46341
Zuständiger ArztPorträtfoto von Prof. Dr. Roland JahnsProf. Dr. Roland Jahns
Tel.: (0931) 201-47000
E-Mail: Jahns_R@ukw.de

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