11.10.2014
10:53 Alter: 4 yrs

Herzschwäche stört Schlafrhythmus

Menschen, die an einer chronischen Herzschwäche leiden, weisen gegenüber Herzgesunden unterschiedliche Schlafmuster auf.


Wer aus einer REM-Schlafphase geweckt wird, berichtet häufig von besonders lebhaften Träumen. Die genaue Bedeutung dieser Schlafphase ist aber noch nicht endgültig geklärt. (Bildquelle: Lorenza Walker)

Das zeigt eine aktuelle Studie der Klinik für Kardiologie Bad Oeynhausen und des Johns Hopkins Asthma und Allergy Center, Baltimore, die bei der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Düsseldorf präsentiert wurde.

Insbesondere haben Herzinsuffizienz-Patienten gegenüber Personen ohne Herzerkrankung einen geringeren Anteil an Leichtschlaf sowie an REM-Schlaf. Die gesamte Schlafdauer von Patienten mit und ohne Herzinsuffizienz unterschied sich in der Studie nicht.

Die Leichtschlafphase nimmt mehr als die Hälfte des Gesamtschlafes ein. Der REM-Schlaf beschreibt eine Schlafphase, die unter anderem durch
rasche Augenbewegungen (rapid eye movements, REM) gekennzeichnet ist. Diese Schlafphase soll wichtig für das Gedächtnis sein.

Quelle: DGK Abstract Türoff et al., Schlafqualität und -quantität bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz im Vergleich zu
einem Vergleichskollektiv ohne kardiale Vorgeschichte. Clin Res Cardiol 103, Suppl 2, Oktober 2014 – Beitrag PP100